Eigene Actionkamera
Die DIY-Actionkamera auf Raspberry-Pi-Basis meistert dank NoIR-Modul auch Nachtaufnahmen.
Projekt: DIY-Actionkamera für Naturaufnahmen
Für die flexible Überwachung und Verhaltensbeobachtung von Tieren wurde eine kompakte Actionkamera in Eigenregie entwickelt. Als Herzstück dient ein stromsparender Raspberry Pi Zero 2 W, auf dem eine maßgeschneiderte Python-Software läuft. Um die Kamera direkt vor Ort bedienen zu können, ist ein 128x128 Pixel kleines Display mit integriertem Joystick für die Menüsteuerung verbaut. Das gesamte System wird von einem Akku gespeist, der etwa zwei Stunden Dauerbetrieb ermöglicht, und sitzt in einem maßgeschneiderten, robusten Gehäuse aus dem 3D-Drucker.
Bild der Actionkamera
Technische Daten und Komponenten
- • Raspberry Pi Zero 2 W (Die kompakte Recheneinheit)
- • 5 MP NoIR-Kameramodul (Infrarot-sensitiv für klare Nachtaufnahmen)
- • 128x128 Pixel Mini-Display (Mit integriertem Joystick für die UI-Menüsteuerung)
- • LiPo-Akku (Kompakte Stromquelle für ca. 2 Stunden komplett autarken Betrieb)
- • Lade-PCB / Laderegler (Für das sichere Laden des Akkus und stabile Spannungsversorgung)
- • 3D-Druck-Gehäuse (Maßgeschneiderter, robuster Schutz mit integrierter Dichtung)
- • GPS-Modul (Geplante Erweiterung zur präzisen Aufzeichnung von Routen)
- • Maßgeschneidertes Python-Skript (Für die Kamerasteuerung, Benutzeroberfläche und Videoaufnahme)
Der erste Praxistest
Ihren ersten echten Dauereinsatz erlebte die Kamera im heimischen Hasenstall, wo sie die Tiere über fast 24 Stunden hinweg bei Tag und Nacht lückenlos filmte. Da Hasen auch im Dunkeln aktiv sind, kam ein infrarotsensitives 5-Megapixel-Kameramodul (NoIR) zum Einsatz. So entstanden auch bei absoluter Dunkelheit im Stall deutliche Aufnahmen, ohne die Tiere durch störendes Licht zu wecken. Für die lange Laufzeit wurde die Kamera zusätzlich extern mit Strom versorgt, da der interne Akku auf ca. zwei Stunden ausgelegt ist.